Gott erhalte Franz den Kaiser

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Gott, erhalte Franz den Kaiser (myös Österreichische Kaiserhymnen tai Volkshymnen) oli vuosina 1826–1867 Itävallan keisarikunnan ja 1867–1918 Itävalta-Unkarin virallinen hymni. Habsburgien kaudella ei kuitenkaan ollut kansallishymniä sen nykyisessä merkityksessä, enemmänkin se oli omistettu aina kulloinkin vallassa olleelle keisarille, jolloin sanoitus muutui aina kruunun siirtyessä seuraavalle. Sävelmä pysyi tosin samana Joseph Haydnin sävellyksenä.

Alkujaan hymni sävellettiin vuonna 1797 silloisen Pyhän saksalais-roomalaisen keisarikunnan viimeiseksi jääneen keisarin Frans II:n kunniaksi, josta myöhemmin tuli Itävallan keisari Frans I. Sävellys on sama, joka myöhemmin tuli tunnetuksi myös Saksan kansallislauluna.

Volkshymne Franz II/I ajalla[muokkaa | muokkaa wikitekstiä]

Franz II

Ensimmäisen version kirjoitti Lorenz Leopold Haschka (1749-1827) ja siihen loi sävellyksen kreivi Joseph Haydn Franz Josef Sauraun pyynnöstä. 12.2.1797, keisarin syntymäpäivänä, Haschka-hymni laulettiin kaikissa Wienin teattereissa.

Haschkan versio

1. Gott erhalte Franz, den Kaiser,
Unsern guten Kaiser Franz!
Lange lebe Franz, der Kaiser,
In des Glückes hellstem Glanz!
Ihm erblühen Lorbeerreiser,
Wo er geht, zum Ehrenkranz!
Gott erhalte Franz, den Kaiser,
Unsern guten Kaiser Franz!

2. Laß von seiner Fahne Spitzen
Strahlen Sieg und Fruchtbarkeit!
Laß in seinem Rate sitzen
Weisheit, Klugheit, Redlichkeit!
Und mit Seiner Hoheit Blitzen
Schalten nur Gerechtigkeit!
Gott erhalte Franz, den Kaiser,
Unsern guten Kaiser Franz!

3. Ströme deiner Gaben Fülle
Über ihn, sein Haus und Reich!
Brich der Bosheit Macht, enthülle
Jeden Schelm- und Bubenstreich!
Dein Gesetz sei stets sein Wille,
Dieser uns Gesetzen gleich.
Gott erhalte Franz, den Kaiser,
Unsern guten Kaiser Franz!

4. Froh erleb’ er seiner Lande,
Seiner Völker höchsten Flor!
Seh sie, Eins durch Bruderbande,
Ragen allen andern vor!
Und vernehm noch an dem Rande
Später Gruft der Enkel Chor:
Gott erhalte Franz, den Kaiser,
Unsern guten Kaiser Franz!

1.11.1826 viralliseksi versioksi ei kuitenkaan tullut Haschka-hymni, vaan erilainen versio laulusta, jonka on kirjoittanut tuntematon runoilija. Se oli käytössä maaliskuuhun 1835.

. Gott erhalte Franz den Kaiser,
unsern guten Kaiser Franz!
Hoch als Herrscher, hoch als Weiser
steht er in des Ruhmes Glanz.
Liebe windet Lorbeerreiser
ihm zu ewig grünem Kranz.
Gott erhalte Franz den Kaiser,
unsern guten Kaiser Franz!

2. Über blühende Gefilde
reicht sein Zepter weit und breit.
Säulen seines Throns sind Milde,
Biedersinn und Redlichkeit.
Und von seinem Wappenschilde
Strahlet die Gerechtigkeit.
Gott erhalte Franz den Kaiser,
unsern guten Kaiser Franz!

3. Sich mit Tugenden zu schmücken,
achtet er der Sorgen wert.
Nicht, um Völker zu erdrücken,
flammt in seiner Hand das Schwert;
sie zu segnen, zu beglücken,
ist der Preis, den er begehrt.
Gott erhalte Franz den Kaiser,
unsern guten Kaiser Franz!

4. Er zerbrach der Knechtschaft Bande,
hob zur Freiheit uns empor.
Früh erleb’ er deutscher Lande,
deutscher Völker höchsten Flor
und vernehme noch am Rande
später Gruft der Enkel Chor:
Gott erhalte Franz den Kaiser,
unsern guten Kaiser Franz!

Hymni Ferdinand I ajalla[muokkaa | muokkaa wikitekstiä]

Ferdinand I nousi valtaan 1835. Uudelle keisarille alettiin kehittää hymnistä useita versioita, mutta viralliseksi hymniksi tuli sleesialaisen runoilijan Karl von Holtein (1798-1880) "Gott, erhalte unsern Kaiser, unsern Kaiser Ferdinand!". Se oli käytössä huhtikuusta 1835 tammikuuhun 1836, minkä jälkeen käyttöön otettiin vapaaherra von Zedlitzin versio, joka toimitti virallisen hymnin virkaa helmikuusta 1836 maaliskuuhun 1854.

Holtein versio

1. Gott erhalte unsern Kaiser,
Unsern Kaiser Ferdinand!
Reich, o Herr, dem guten Kaiser
Deine starke Vaterhand!
Wie ein zweiter Vater schalte
Er an Deiner Statt im Land!
Ja, den Kaiser, Gott, erhalte,
Unsern Kaiser Ferdinand!

2. Laß in seinem Rate weilen
Weisheit und Gerechtigkeit!
Laß ihn seine Sorgen teilen
Zwischen Zeit und Ewigkeit;
Daß er hier sein Reich verwalte
Nur als Deines Reiches Pfand!
Ja, den Kaiser, Gott, erhalte,
Unsern Kaiser Ferdinand!

3. Gib ihm Frieden! Gib ihm Ehre!
Wenn die Ehre ruft zum Krieg,
Sei mit ihm und seinem Heere;
Unsern Fahnen schenk den Sieg;
Wo sie wallen, da entfalte
Segen sich für jeden Stand!
Ja, den Kaiser, Gott, erhalte,
Unsern Kaiser Ferdinand!

4. Alles wechselt im Getriebe
Vielbewegter Erdenwelt;
Doch erprobter Treu und Liebe
Ward die Dauer beigesellt.
Uns’re Treue bleibt die alte,
Unauflöslich ist ihr Band:
Ja, den Kaiser, Gott, erhalte,
Unsern Kaiser Ferdinand!

von Zedlitzin versio

1. Segen Östreichs hohem Sohne,
Unserm Kaiser Ferdinand!
Gott, von Deinem Wolkenthrone
Blick erhörend auf dies Land!
Laß Ihn, auf des Lebens Höhen
Hingestellt von Deiner Hand,
Glücklich und beglückend stehen,
Schütze unsern Ferdinand!

2. Alle Deine Gaben spende
Gnädig Ihm und Seinem Haus;
Alle deine Engel sende,
Herr, auf Seinen Wegen aus!
Gib, daß Recht und Licht und Wahrheit,
Wie sie Ihm im Herzen glüh’n,
Lang’ in reiner, ew’ger Klarheit
Noch zu unserm Heile blüh’n!

3. Palmen laß Sein Haupt umkränzen,
Scheuche Krieg und Zwietracht fort;
Laß Ihn hoch und herrlich glänzen,
Als des Friedens Schirm und Hort!
Laß Ihn, wenn Gewitter grauen,
Wie ein Sternbild hingestellt,
Tröstend Licht hernieder thauen,
In die sturmbewegte Welt!

4. Holde Ruh und Eintracht walte,
Wo er sanft das Scepter schwingt;
Seines Volkes Liebe halte
Freudig Seinen Thron umringt;
Unaufhörlich festgeschlungen
Bleibe ewig dieses Band!
Rufet „Heil“ mit tausend Zungen,
„Heil dem milden Ferdinand!“

Volkshymne Franz Joseph I ja Karl I ajalla[muokkaa | muokkaa wikitekstiä]

Franz Grilparzerin versio (ei ollut koskaan käytössä)

1. Gott erhalte unsern Kaiser
und in ihm das Vaterland!
Der du Kronen hältst und Häuser,
schirm ihn, Herr, mit starker Hand!
Daß ein Guter und ein Weiser,
er ein Strahl von deinem Blick:
Gott erhalte unsern Kaiser,
unsre Liebe, unser Glück!

2. Laß in seinem Rate sitzen
Weisheit und Gerechtigkeit,
Sieg von seinen Fahnen blitzen,
führt das Recht ihn in den Streit;
doch verschmähend Lorbeerreiser
sei der Friede sein Geschick:
Gott erhalte unsern Kaiser,
unsre Liebe, unser Glück!

3. Mach uns einig, Herr der Welten,
tilg der Zwietracht Stachel aus,
daß wir nur als Söhne gelten
in desselben Vaters Haus.
Und ein Vaterherz beweis er
ungetheilt in kleinstem Stück:
Gott erhalte unsern Kaiser,
unsre Liebe, unser Glück!

4. Mag dann eine Welt uns dräuen,
er mit uns und wir für ihn!
Neu im alten, alt im neuen
laß uns unsre Bahnen ziehn.
Wenn sein letzter Pulsschlag leiser,
Schau er segnend noch zurück!
Gott erhalte unsern Kaiser,
unsre Liebe, unser Glück!

Johann Gabriel Seidlin versio (27.3.1854-1918)

1. Gott erhalte, Gott beschütze
Unsern Kaiser, unser Land!
Mächtig durch des Glaubens Stütze
Führt er uns mit weiser Hand!
Laßt uns seiner Väter Krone
Schirmen wider jeden Feind:
Innig bleibt mit Habsburgs Throne
Österreichs Geschick vereint.

2. Fromm und bieder, wahr und offen
Laßt für Recht und Pflicht uns stehn;
Laßt, wenns gilt, mit frohem Hoffen
Mutvoll in den Kampf uns gehn!
Eingedenk der Lorbeerreiser
Die das Heer so oft sich wand:
Gut und Blut für unsern Kaiser,
Gut und Blut fürs Vaterland!

3. Was der Bürger Fleiß geschaffen
Schütze treu des Kriegers Kraft;
Mit des Geistes heitren Waffen
Siege Kunst und Wissenschaft!
Segen sei dem Land beschieden
Und sein Ruhm dem Segen gleich;
Gottes Sonne strahl’ in Frieden
Auf ein glücklich Österreich!

4. Laßt uns fest zusammenhalten,
In der Eintracht liegt die Macht;
Mit vereinter Kräfte Walten
Wird das Schwere leicht vollbracht,
Laßt uns Eins durch Brüderbande
Gleichem Ziel entgegengehn!
Heil dem Kaiser, Heil dem Lande,
Österreich wird ewig stehn!

5. An des Kaisers Seite waltet,
Ihm verwandt durch Stamm und Sinn,
Reich an Reiz, der nie veraltet,
Uns’re holde Kaiserin.
Was als Glück zu höchst gepriesen
Ström’ auf sie der Himmel aus:
Heil Franz Josef, Heil Elisen,
Segen Habsburgs ganzem Haus!

6. Heil auch Öst’reichs Kaisersohne,
Froher Zukunft Unterpfand,
Seiner Eltern Freud’ und Wonne,
Rudolf tönt’s im ganzen Land,
Unsern Kronprinz Gott behüte,
Segne und beglücke ihn,
Von der ersten Jugendblüthe
Bis in fernste Zeiten hin.

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